Keine Kriegswaffen aus Kassel

Protest gegen geplante Panzerlieferung nach Saudi-Arabien und Rüstungsschmiede vor Ort

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Gegen die Ausfuhr von 200 modernen Leopard-2-Kampfpanzern nach Saudi-Arabien und deren Produktion in einer örtlichen Rüstungsschmiede regt sich Widerspruch in der Nordhessenmetropole Kassel. Am heutigen Samstag wollen Friedensgruppen und politische Organisationen den Protest auf die Straße tragen.

Initiator der Demonstration und Kundgebung in der Innenstadt ist das Kasseler Friedensforum, das in den letzten Tagen durch die Meldungen über eine Exportgenehmigung für die Panzer durch den Bundessicherheitsrat aufgeschreckt wurde und sofort einen lokalen Bezug herstellte. Schließlich werden die Panzer bei der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW) produziert. KMW entstand 1999 aus dem Zusammenschluss des traditionsreichen Kasseler Rüstungsherstellers Wegmann mit dem Münchner Krauss-Maffei-Konzern. Seit 2000 hält Siemens 49 Prozent der KMW-Anteile. KMW gilt als europäischer Marktführer bei Panzern und gepanzerten Fahrzeugen.

Weil es die Existenz dieser hochmodernen Rüstungsschmiede vor ihrer Haustür nicht weiter hinnehmen will, sammelt das Kasseler Friedensforum nun Unterschriften für einen Appell an Oberbürgermeister, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung. Darin wird die Rathausspitze zur Unterstützung des Protestes »ge...

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