Parasiten machen den Kiez wohnlich

Kunstprojekt will in Neukölln Zelte in den öffentlichen Raum nähen, Anwohner sollen sie nutzen

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Vision von Zelten im Stadtraum, die bald Wirklichkeit werden kann Foto/Skizze: Sandra Becker

Wie wäre es wohl, mitten in der Stadt Zelte aus bunten Stoffen zu haben, die sich an Häuser klammern oder um Laternen wickeln? Als Ruhepol, Konzertplatz, Liebesnest? Die Antwort ist bald am Neuköllner Weichselplatz zu finden. Das Kunstprojekt »fliegende bauten und stadtparasiten« will dort temporäre Oasen schaffen, die von der Bevölkerung genutzt werden sollen. Am Montag startet der zugehörige zehntägige Workshop für 14- bis 21-Jährige.

Eine Gruppe von bis zu 15 Teilnehmern wird den Weichselplatz in Hinblick auf seine Geschichte, Architektur und Besucher analysieren und dann Modelle entwerfen, die sich in den Stadtraum einfügen. Bis zu vier Meter hoch können sie werden, mit höchstens zehn Quadratmetern Fläche. Möglich sind aber auch ganz winzige Installationen, die man für Tiere in die Bäume hängt. Die Zelte sollen aus Stoffstreifen bestehen, die zu neuen Strukturen vernäht werden und ganz ohne Gerüste auskommen – Parasiten, die ein...

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