Benjamin Beutler 20.07.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Kontinent auf wankenden Planken

Lateinamerika: UN-Studie warnt trotz hoher Wachstumsraten vor Euphorie

Auch wenn Lateinamerika die Finanzkrise ohne großen Schaden überstanden hat, hängt die Wirtschaft des Kontinents in großem Ausmaß von der »schrittweisen Erholung« in Europa und den USA ab. Das ist ein Ergebnisse der »Studie zur wirtschaftlichen Lage Lateinamerikas und der Karibik«, die alljährlich von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen, CEPAL, herausgegeben wird.

Für 2011 wird der Region ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,7 Prozent vorausgesagt, was einem BIP-Anstieg pro Kopf von 3,6 Prozent entspricht. Wegen der »verlorenen Dynamik der internationalen Wirtschaft« sei 2012 mit einem leicht abgeschwächten Wachstum von 4,1 Punkten zu rechnen. Allerdings bringe die »externe Konjunktur eine anhaltend hohe Unsicherheit« mit sich, so die Ökonomen. Hauptgrund für die attestierte »Solidität der lateinamerikanischen Ökonomien« sei neben den boomenden Rohstoffexporten die gesunde Binnennachfrage, getragen von stetig mehr konsumierenden Privathaushalten und verstärkt in Infrastruktur investierende Staaten.

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