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Der graue Markt

Vier Milliarden Euro jährlich werden derzeit in Deutschland für Nachhilfe ausgegeben, Tendenz deutlich steigend. In Zeiten der allgemeinen Verblödung und des fortgesetzten Rückgangs der staatlichen Ausgaben für Bildung ist Nachhilfeunterricht mehr und mehr zum lukrativen Geschäft privater Anbieter geworden: Entstanden ist ein großer »grauer Markt«, in dem sich selbständige Subunternehmer ebenso tummeln wie Konzerne. Unser Autor Thomas Gesterkamp hat sich diesen Markt genauer angesehen und kommt zu dem Schluss: Schön ist das nicht.

Die Zunge hat‘s raus

Unsere Zunge kann weit mehr schmecken als einfach nur süß, salzig, sauer und bitter. Auch über Eiweiß- und Fettgehalt der Nahrung liefert unsere Zunge Informationen. Als Allesfresser besitzt der Mensch einen weit sensibleren Geschmackssinn als Fleischfresser wie die Katzen. Manche Pflanzenfresser allerdings hängen auch den Menschen noch weit ab: Mit ihren 35.000 Geschmacksknospen vermag die Pferdezunge ohne 
Weiteres Hunderte von 
Grasarten voneinander zu unterscheiden.

Zucker im Mund bis es knirscht

Anna Wiesmayr gehört zu den ältesten Menschen Österreichs. Am 23. Juli wird die Linzerin 109 Jahre alt. Als Kaiser Franz Joseph einmal in Linz mit dem Salonwagen einfuhr, winkte sie ihm als kleines Mädchen zu. Im Zweiten Weltkrieg verlor sie ihren Mann, heiratete wieder, die beiden bekamen einen Sohn, der heute 69 Jahre alt ist und ein inniges Verhältnis zu seiner Mutter hat. Mutter und Sohn sind sich sicher: Anna Wiesmayr ist nur so alt geworden, weil sie ihre unorthodoxe Lebensweise konsequent durchgezogen hat.

Engagement gegen das Erblinden

Fast die Hälfte der Kinder in Äthiopien leidet unter dem Trachom, einer Augeninfektion, die unbehandelt zur Erblindung führt. Besonders betroffen sind Menschen in Regionen mit großer Armut und schlechten hygienischen Verhältnissen, wo es an Nahrungsmitteln und sauberem Wasser fehlt. Mit einem engagierten Aktionsplan wollen Hilfsorganisationen in den nächsten zwei Jahren die weitere Verbreitung der tückischen Krankheit stoppen. Ein Besuch vor Ort.

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