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Schulung für 36 000 Euro

LINKE spricht von Skandal

Dresden (dpa/ND). Die 36 000 Euro teure Weiterbildung von Sachsens Regierungssprecher Johann-Adolph Cohausz könnte ein Fall für den Rechnungshof werden. Die LINKEN im Landtag kündigten am Dienstag an, nach der Sommerpause den Landesrechnungshof um eine Prüfung zu bitten. Nach Meinung von Vize-Fraktionschef Klaus Bartl mausert sich die »Causa Cohausz« zum handfesten Skandal. Dass die Schulung »36 000 Steuereuro kosten soll, ist schlichtweg eine Unverschämtheit«.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte es Kritik an der Schulung gegeben. Vor allem der Tagessatz von 4500 Euro – geplant sind acht Trainingseinheiten – erregte die Gemüter. Die LINKEN stellten das auch vor dem Hintergrund des Sparkurses im Freistaat infrage. Nach Medienangaben ist als Trainer Michael Cramer, früherer Redaktionsleiter von Moderatorin Sabine Christiansen, im Einsatz.

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