Das letzte Aufgebot

Erlebnisse eines Kindersoldaten

  • Von Hans Rehfeld
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hier beschreibt ein Zeitzeuge, wie er ohne eigenes Zutun in die SS eingegliedert wurde, um als »Hitlers letztes Aufgebot« die unvermeidliche Niederlage des Naziregimes noch eine kurze Zeit lang aufzuhalten.

Im Januar 1945 endete seine Kindheit in Hamburg im Alter von 16 Jahren durch einen Einberufungsbefehl abrupt. Im März 1945 kam Günter Lucks nach kurzer Ausbildung zur »Kampfgruppe Böhmen«, einer schon stark dezimierten SS-Division. Sie sollte den Vormarsch der Roten Armee stoppen. Schon bei den ersten Einsätzen wurde Lucks durch Granatsplitter schwer verwundet. Er kam in Gefangenschaft, zuerst bei den Amerikanern, dann bei den Russen. Totz anfänglicher Schikane seitens seiner Bewacher (die Tätowierung am Arm wies ihn ja als SS-Angehörigen aus), wird er nun endlich den Nazimüll im Kop...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.