Kurt Finker 21.07.2011 / Kultur

Hätte es mehr Mutige gegeben ...

Kriegsverräter – Dokumente und Kommentare zu einer Debatte im Bundestag

L. Baumann (Mitte, r.) und Franz v. Hammerstein ( Mitte, l.), ein Angehöriger von Helden des 20. Juli ND-

Als wir 2006 den Gesetzentwurf zur Rehabilitierung der sogenannten Kriegsverräter in den Bundestag einbrachten, war nicht abzusehen, dass sich die Debatte über drei Jahre hinziehen würde«, erinnern sich die Herausgeber des hier angezeigten Buches: der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Jan Korte und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dominic Heilig. Dass die beiden Politikwissenschaftler sich entschieden, die Geschichte der schließlich geglückten Rehabilitierung der »Kriegsverräter« publik zu machen, verdankt sich vor allem Ludwig Baumann.

Am Anfang steht denn auch ein ausführliches Interview der Herausgeber mit dem 1921 geborenen und in Hamburg aufgewachsenen Maurer, der 1941 in die Wehrmacht eingezogen worden und alsbald zur Auffassung gelangt war, in einem verbrecherischen Krieg zu dienen. Baumann erklärt: »Das heißt nicht, dass ich ein Pazifist war. Wir wollten einfach abhauen. Ich weiß nicht, ob die Franzosen uns darin bestärkt...

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