Straße als Begegnungsraum

Neue Strategie des Senats: Mehr Grün und weniger Barrieren für Fußgänger

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Hohe Bordsteine, langes Warten vor der Ampel, und manchmal braucht es Sprinterqualitäten, um die andere Straßenseite zu erreichen – Fußgänger haben es oft nicht leicht in der Stadt. Dabei werden fast 30 Prozent aller Wege in Berlin per pedes zurückgelegt, fünf Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Der Anteil des Autoverkehrs ist mit knapp 31 Prozent kaum höher. »Der Fußverkehr gehörte lange zu den am stärksten unterbewerteten Verkehrsarten«, sagt der Chefverkehrsplaner der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Friedemann Kunst.

Das soll sich nun ändern. Der Senat hat eine »Fußverkehrsstrategie« beschlossen, mit der sogar die Lobby dieser Verkehrsteilnehmer »recht zufrieden« ist. »Berlin ist die erste Stadt in Deutschland, die dem Fußverkehr eine eigene Strategie widmet«, so Bernd Herzog-Schlagk von FUSS e.V. So sollen bis zum Jahr 2020 an allen Kreuzungen und Einmündungen die Borde abgesenkt werden, damit sie auch von älteren Me...


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