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Silber zum Abschluss

Durchwachsene Bilanz nach den Fecht-EM

Silber für die Säbelmänner, Pleite für die Degenmannschaft um Olympiasiegerin Britta Heidemann: Mit einem Finale krasser Gegensätze ist die EM von Sheffield für Deutschlands Fechter zu Ende gegangen. Die jungen Wilden verpassten beim 38:45 gegen Titelverteidiger Italien den Triumph, haben das Ticket für Olympia trotzdem fast in der Tasche. Die Degenfechterinnen, WM-Zweite von Paris, wurden nur Siebente.

Gold sowie je zweimal Silber und Bronze – für den Deutschen Fechter-Bund war Sheffield die Reise trotzdem wert. »Es geht immer besser, aber es hätte auch schlimmer kommen können«, bilanzierte Sportdirektor Manfred Kaspar.

Das starke Quartett von Säbel-Bundestrainer Vilmos Szabo macht Lust auf Olympia in London. Im Halbfinale jagten die Dormagener Nicolas Limbach, Max Hartung, Benedikt Wagner und Björn Hübner vom FC Tauberbischofsheim der Konkurrenz mächtig Angst ein. Beim 45:35 gegen Weltmeister Russland zeigten Limbach und Co. Hochgeschwindigkeits-Fechten par excellence.

Von derartiger Dominanz war bei den Frauen von Degen-Bundestrainer Piotr Sozanski nichts zu sehen. »Das war die dritte Niederlage nacheinander gegen Estland – das ist ein bisschen viel«, sagte Kaspar nach dem bitteren Aus unter den besten Acht. Das 38:45 war ein herber Rückschlag im Kampf um die Olympiateilnahme. Nur die vier bestplatzierten Mannschaften der Weltrangliste qualifizieren sich direkt für London. Über die Kontinentalzone könnte auch Rang fünf reichen. dpa

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