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Serie von Brandstiftungen hält weiter an

(dpa/ND). Die Serie von Brandstiftungen in Berlin reißt nicht ab: Am Mittwochabend brannte es im Keller eines elfgeschossigen Wohnhauses in der Vincent-van-Gogh-Straße in Neu-Hohenschönhausen. Das Feuer wurde von Anwohnern entdeckt und konnte rasch gelöscht werden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Erst am Mittwoch hatte die Polizei im zuletzt besonders von Brandstiftungen betroffenen Prenzlauer Berg mit Plakaten die Anwohner gewarnt. Auf den Warnhinweise war an Haustüren und Eingängen »Schützen Sie sich und Ihre Nachbarn« zu lesen.

In den vergangenen Tagen seien in den Hausfluren und Kellern »vorsätzlich Kinderwagen in Brand gesetzt« worden, hieß es. Der Täter betrete in den frühen Morgenstunden unverschlossene Häuser, zünde Werbeprospekte an und lege diese in mit Stoffen bezogene Kinderwagen. »Innerhalb weniger Sekunden stehen die Wagen vollständig in Flammen.« Die Polizei forderte dazu auf, Haustüren abzuschließen, in den Fluren keine Kinderwagen stehen und Prospekte liegen zu lassen und die Umgebung morgens aufmerksam zu beobachten.

Insbesondere in der Nähe der Prenzlauer Allee gab es in den vergangenen Nächten eine Häufung von Brandstiftungen. Ob es sich um die Taten eines Pyromanen handelt oder die Brände sich aus angeblich politischen Gründen gegen Zugezogene und Familien richteten, ist unklar.

Die Berliner Grünen erneuerten unterdessen ihre Forderung, eine Rauchmelderpflicht einzuführen. Sowohl für Treppenaufgänge, aber auch für Privatwohnungen, die die Wohnungsinhaber vornehmen müssen.

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