Warten auf Laufkundschaft

Schwierige Lage der Künstler im Nordosten

Bildende Künstler in Mecklenburg-Vorpommern können kaum von ihrer Kunst leben. Meist sind sie auf Brotjobs oder familiäre Unterstützung angewiesen – oder auf Hartz IV.

Schwerin (dpa/ND). »Können Sie davon leben?«, ist eine Frage, die bildende Künstler oft zu hören bekommen. »Kann ich nicht«, antwortet der Maler und Grafiker Sven Ochsenreither. Das zuzugeben, sei ihm lange schwer gefallen, sagt der 38-jährige promovierte Kunstwissenschaftler. Die wenigsten bildenden Künstler in Mecklenburg-Vorpommern könnten allein von ihrer Kunst leben. »Sie sind auf Brotjobs oder familiäre Unterstützung angewiesen oder auf Hartz IV.« Manche erreichten nicht einmal die Summe, die nötig ist, um in der Künstlersozialkasse versichert zu sein. »Das sind 3900 Euro – im Jahr, nicht im Monat«, betont der Maler, der vier Jahre lang Vorsitzender d...


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