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Odeg fährt Normalfahrplan

Berlin (dpa). Nach der Beendigung des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Berlin und Brandenburg angekündigt.

Am Donnerstag gelte allerdings noch der Notfahrplan, teilte die Odeg mit. Das Unternehmen begrüße die Bereitschaft der GDL, den Tarifkonflikt unter Hinzuziehung eines unparteiischen Dritten zu lösen. Die GDL hatte dies bereits am Mittwoch bekannt gegeben und am Donnerstagmorgen den vor einer Woche begonnenen Streik beendet. Wann die Schlichtung beginnt und wer der Schlichter sein wird, ist noch nicht bekannt.

Nach dem seit Mitte Juni geltenden Notfahrplan – vom Unternehmen Basisfahrplan genannt – fallen bei der Odeg am Donnerstag noch zwischen Eberswalde-Prenzlau-Angermünde die Züge der Linie OE 63V und zwischen Fürstenwalde-Bad Saarow die der OE 35 aus. Züge fahren nur alle zwei Stunden zwischen Berlin-Lichtenberg, Eberswalde und Frankfurt (Oder), dafür aber zusätzlich alle zwei Stunden Busse. In den nächsten Tagen soll laut Odeg der Normalfahrplan wieder angeboten werden.

Der Tarifkonflikt mit der Odeg zieht sich schon lange hin. Seit fünf Monaten wird das Unternehmen immer wieder bestreikt. Ziel der GDL ist es, Einkommen und Arbeitszeiten für die Lokführer auf dem Niveau der bundeseigenen Deutschen Bahn zu erreichen. Dazu soll die Odeg einem entsprechenden Rahmentarifvertrag zustimmen.

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