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Schützt den Denkmalschutz

Gelder zur Instandsetzung gefährdeter Gebäude werden rar / Anträge sollten bald gestellt werden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nicht nur die historischen Stadtkerne märkischer Kommunen zeigen restaurierte Fassaden – auch auf dem Lande hat die jahrelange Förderung zur Rettung vieler Denkmale beigetragen. Zwar ist die Zuschussverteilung nicht gestoppt, aus dem Vollen schöpft aber niemand mehr.

Auf einer Pressereise führte Staatssekretär Reiner Brettschneider positive Beispiele an. Eins davon steht im Philippstal bei Potsdam, wo Guido Kachel sein Restaurant »Hofgarten« bis 2008 denkmalgerecht saniert hat. Von den 265 000 Euro, die das gekostet hat, gab die EU 85 000 Euro und das Land 35 000. Im Unterschied zur Denkmalsrekonstruktion in den Städten war es hier das Landwirtschaftsministerium, das in die Fördertasche griff. Auch das Dörfchen Ferch hat ein Denkmal. Kunstinteressierte haben hier ein reetgedecktes Bauernhaus in das Museum der havelländischen Künstlerkolonie verwandelt – für 215 000 Euro, 30 000 davon aus dem Programm zur Entwicklung des länd...


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