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Mindestlohn als Euro-Retter

Michael Schlecht (LINKE) fordert Abbau der deutschen Überschüsse

Michael Schlecht (geb. 1951) ist Chefvolkswirt der Linksfraktion im Bundestag.

ND: Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder haben unter Aufsicht von Josef Ackermann und anderer Top-Banker neue Beschlüsse zu Griechenland gefasst. Wie bewerten Sie die gewünschte Beteiligung der Banken?
Schlecht: Laut Merkel soll sich die Finanzbranche mit 50 Milliarden Euro über eine Verlängerung der Laufzeiten und niedrigere Zinsen beteiligen. Der Rettungsschirm der EU-Staaten (EFSF) soll zudem Anleihen von Krisenstaaten mit Abschlag aufkaufen. Da das aber alles freiwillig ist, stehen die 50 Milliarden auf höchst wackeligen Beinen. Der französische Vorschlag einer Bankenabgabe ist am Widerstand von Merkel gescheitert. Ackermann hat ganze Arbeit geleistet.

Für die neuen EU-Kredite werden die Zinsen gesenkt – das klingt doch erst mal gut.
Bislang waren die Kredite für Griechenland so teuer, dass der deutsche Finanzminister damit 200 Millionen Euro zusätzlich kassiert hat. Das haben wir immer kritisiert. Die Verringerung des...


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