Elsa Rassbach 25.07.2011 / Ausland

Nach Bethlehem nur auf Umwegen

Diskriminierender deutsch-israelischer Deal

Der letzte Teilnehmer der Aktion »Willkommen in Palästina« ist seit Sonnabend nach Palästina unterwegs, allerdings nicht über Tel Aviv. Isam Kamel, 41-jähriger deutscher Staatsbürger mit palästinensischen Wurzeln, muss über Amman an seinen Zielort Bethlehem in den israelisch besetzten Gebieten gelangen.

Isam Kamel, in Berlin lebender deutscher Staatsbürger, Geschäftsmann und Generalsekretär des Deutsch-Palästinensischen Wirtschaftsrats, kann nicht auf schnellstem Weg – in fünf Stunden von Berlin über Tel Aviv nach Bethlehem, in seine Heimatstadt – reisen. Er sieht sich wie andere europäische oder US-amerikanische Bürger mit palästinensischen Wurzeln genötigt, die zeitraubende Route über Amman zu nehmen. So dauert die Reise bis zu drei Tage – wegen der vielen israelischen Kontrollposten, die er passieren muss.

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