Erst die Biedermänner, dann die Brandstifter

Leverkusen: Brandanschlag auf ein von Roma bewohntes Mehrfamilienhaus / Vermutlich neonazistischer Hintergrund

  • Von Marcus Meier, Köln
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bisher unbekannte Täter haben auf ein Mehrfamilienhaus in Leverkusen einen Brandanschlag mit möglicherweise rechtsextremem Hintergrund verübt. In dem Haus im Stadtteil Wiesdorf wohnen nach Polizeiangaben überwiegend Roma. Die Täter hätten in der Nacht zum Montag mehrere Brandsätze in die Erdgeschosswohnung geschleudert, sagte ein Polizeisprecher. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und blieben unverletzt.

»Ein rechtsradikaler Hintergrund ist Gegenstand der Prüfungen. Aber wir können noch nicht zuverlässig sagen, ob es wirklich ein ausländerfeindlicher Anschlag war«, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. Es werde in alle Richtungen ermittelt – wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Brandstiftung. Zur Tatzeit hätten sich neun Menschen in der Erdgeschosswohnung aufgehalten. Sie brannte komplett aus. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile.

Die Polizei Köln hat eine 21-köpfige Ermittlungskommission gebildet. Zeugen berichteten von zwei bis vier Tätern. Zwei von ihnen sollen dunkel gekleidet und kahlköpfig gewesen sein. Einer von ihnen soll den Anschlag mit einem Handy gefilmt haben. Die Personen sind demzufolge in einem dunklen Kleinwagen mit Neusser Kennzeichen sowie einem Frankfurter Kleinbus geflüchtet. Lokale Medien sprachen von einem »offensichtlich fremdenfeindlichem Hinter...

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