Kopierverdacht trifft Schulminister

Amtsinhaber in Sachsen und Niedersachsen weisen Vorwürfe gegen ihre Promotionen zurück

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gegen Sachsens Kultusminister Roland Wöller ist im Internet ein Plagiatsverdacht laut geworden. Der CDU-Politiker erklärt, es handle sich um alte Vorwürfe, die von der TU Dresden geprüft seien. Auch im Leipziger Rathaus wurden Plagiatsjäger fündig. Und gegen den niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann besteht ebenfalls weiterhin ein Verdacht.

Kommendes Wort des Jahres 2011?

»Verdacht 20110719« ist der Eintrag im Forum der Internetplattform »Vroniplag« überschrieben, auf der Doktorarbeiten prominenter Politiker auf Plagiatsvorwürfe hin untersucht werden. In diesem Fall richtet sich der Verdacht gegen einen gewissen »rw«. Mit dem Kürzel ist Sachsens Kultusminister Roland Wöller gemeint, der 2002 an der Technischen Universität in Dresden mit einer Arbeit über den »Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands 1952 bis 1975« promovierte. Passagen aus seiner Arbeit sind Fundstellen aus einem anderen wissenschaftlichen Text gegenüber gestellt, die ähnliche Inhalte haben.

Der 41-jährige CDU-Mann Wöller, der 1999 in den Landtag einzog, zeitweilig an einer Dresdner Hochschule lehrte und ab 2007 zunächst Umwelt- und dann Kultusminister wurde, ist der erste prominentere sächsische Politiker, der mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert ist. Überrascht wirkt eine Erklärung, die er gestern dazu abgab, in...

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