Katja Herzberg 01.08.2011 / Inland

Qualmfreie Gaststuben überleben

Nach Ansicht von Nichtraucherschutz-Initiativen lohnt sich ein konsequentes Rauchverbot auch für die Wirte

In vielen Kneipen Deutschlands darf weiter geraucht werden. Dabei hat das Land Bayern im ersten Jahr seines fast ausnahmslosen Rauchverbots vorgemacht, dass die Wirtshäuser daran nicht zu Grunde gehen.

Ein gutes Essen in einem Restaurant genießen und dabei nicht vom lästigen Tabakrauch gestört werden – das ist in vielen deutschen Gaststätten seit mehreren Jahren möglich. Über die Frage, ob zum Bier in der Kneipe die Zigarette und ihr schadstoffhaltiger Qualm gehören, wird hierzulande aber weiter gestritten. Während in europäischen Staaten wie Italien, Spanien und den skandinavischen Ländern seit Jahren nationale Gesetze das Rauchen in gastronomischen Betrieben grundsätzlich untersagen, hat sich in Deutschland ein Flickenteppich von Landes-Nichtraucherschutzgesetzen herausgebildet. Der Freistaat Bayern hat dabei seit einem Jahr die restriktivste Regelung – durch einen erfolgreichen Volksentscheid. Danach darf nur noch in geschlossenen Gesellschaften und Raucherklubs der Glimmstängel angezündet werden. In den meisten anderen Ländern gelten dagegen weiterhin zahlreiche Ausnahmen.

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