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Gewinneinbruch trotz Kostensenkung

Telekom: Bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz blieb der Stellenabbau außen vor

  • Von Marcus Meier, Bonn
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Halbwegs gutes Geschäft auf dem deutschen Heimatmarkt, Sorgen im Ausland: Am Donnerstag stellte die Deutsche Telekom AG ihre Bilanz für das erste Halbjahr vor.

Die Worte »Arbeitsplätze«, »Mitarbeiter« oder »Beschäftigte« vermied René Obermann. Es stand auch niemand vor dem Tore, um für den Erhalt seines Arbeitsplatzes zu demonstrieren, als der Telekom-Chef die aktuellen Konzern-Zahlen vorstellte und dabei das Kunststück fertig brachte, jenes Vorhaben zu verschweigen, das zuletzt für Schlagzeilen sorgte: der angekündigte Abbau von 1600 Stellen in der Bonner Zentrale, diesmal auch im Management.

Obermann sprach lieber über scheinbare Erfolge – in euphemistischen und teils euphorischen Worten, garniert mit einem Wust an Zahlen und Fakten. In vielen Bereichen hat die Telekom ihren Sinkflug offenbar ein Stück weit abbremsen können. So freute sich der gebürtige Düsseldorfer über gedämpfte Umsatzsenkungen – ein Ziel, das nur habe erreicht werden können, »weil wir weiter diszipliniert unsere Kosten gesenkt haben«.

»Save for Service« heißt das Sparprogramm, in etwa: Spare Kosten für den Dien...


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