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Lehrstellen bleiben unbesetzt

Berlin (AFP/ND). Wegen fehlender Bewerber und mangelnder Ausbildungsreife kann die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr einem Bericht zufolge mehr als 60 000 Lehrstellen nicht besetzen.

Im Bereich der Industrie- und Handelskammern hätten mehr als 50 000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können, berichtete »Bild.de« am Donnerstag unter Berufung auf den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Ebenso gingen die deutschen Handwerksbetriebe davon aus, dass sie wie im vergangenen Jahr rund 10 000 Lehrstellen nicht besetzen könnten. Die Zahl der Bewerber ging laut DIHK um drei Prozent zurück. Zudem könnten viele Schulabgänger nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen.

Gleichzeitig schlossen die Betriebe Ende Juli 2011 mehr Ausbildungsverträge ab als Ende Juli 2010. Die Industrie- und Handelskammern registrierten demnach Ende Juli 242 315 neue Ausbildungsverträge; das sind 6,4 Prozent mehr als Ende Juli 2010. Auch das Handwerk verzeichnete Ende Juli demnach 85 499 Ausbildungsverträge, 4,7 Prozent mehr als Ende Juli 2010.

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