Siegel-Kompass mit Mängeln

Bonner Nachhaltigkeitsfilz: Den Bock zum Gärtner gemacht

  • Von Norbert Suchanek
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Das Geschäft mit als »nachhaltig«, »bio« oder »fair« zertifizierten Produkten und Dienstleistungen ist längst ein globale Big-Business geworden mit Dutzenden konkurrierenden Siegeln, auf Profit ausgerichteten Zertifizierungsunternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Ein für Laien kaum mehr zu durchschauender Zertifikatedschungel.

Per Kaufentscheidung die Welt retten oder zumindest Arbeitsbedingungen und Umweltschutz vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern verbessern: Das verspricht eine stetig wachsende Zahl von Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Fairtrade-Siegeln. Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Internetportal »Kompass Nachhaltigkeit« eingerichtet. Das soll öffentliche Institutionen, Unternehmen sowie private Verbraucher bei ihren »nachhaltigen« Kaufentscheidungen unterstützen.

Der mit Steuergeldern finanzierte Kompass bringt zwar etwas Ordnung in den Labeldschungel, doch leider macht das Portal keinen Unterschied zwischen glaubwürdigen und weniger glaubwürdigen Labels. Die »Macher« des Portals vergleichen die selbst gesetzten Standards der Siegel lediglich am Grüne...

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