Flugshow über dem Müggelsee

Bürger der Friedrichshagener Region protestieren gegen geplante Luftkorridore in ihrer Region

Vor knapp vier Monaten wurde FBI gegründet, die Berlin-Friedrichshagener Bürgerinitiative. Sie protestiert gegen die geplanten Flugrouten über dem Müggelsee. Zu den Hintergründen befragte ND Ralf Müller vom FBI.

Ralf Müller - der 47-jährige Projektleiter für Großbauvorhaben ist Mitinitiator der Bürgerinitiative Friedrichshagen.
ND: Wer hat sich warum zusammengetan?
Müller: Im März dieses Jahres tauchten neue Routenpläne auf. Dabei wurde deutlich, dass auch eine Route über den Müggelsee komplett neu geplant wird – als Ergebnis einer Diskussion in der Fluglärmkommission. Und da uns weder Politiker noch Behörden über den Sachstand aufgeklärt haben, wollten wir das Problem in die eigenen Hände nehmen. Zunächst kam es uns darauf an, die Bürger anhand uns zugänglicher Fakten über die Route 25 aufzuklären, die über den Müggelsee führen würde. Anfang April gab es die erste Aktion. Man ließ Luftballons via Schönefeld steigen. Ein erster Protest, dass die Bürger mit den neuen Planungen nicht einverstanden sind.

Nach dem 4. Juli kam es zu verstärkten Protesten.
An diesem Tag wurde die Flugroute über den Müggelsee als Beschluss der Deutschen Flugsicherung öffentlich. Weil die Bürgerschaft ja Bescheid wusste, was droht, hat sich Protest rasch formiert. Vor allem in Gestalt des montäglichen Konvents, an dem sich von Bauarbeitern über Rentner bis zu Künstlern, Professoren, Studenten und Geschäftsleuten nahezu alle Bürger beteiligen.

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