UNESCO-Kritik am NATO-Krieg

Organisation nennt Angriff auf libysches Staatsfernsehen »nicht akzeptabel«

Der Luftangriff der NATO auf Anlagen des libyschen Staatsfernsehens Ende Juli ist bei der UNESCO auf scharfe Kritik gestoßen.

Paris/Tripolis (Agenturen/ND). Die Bombenattacke auf die Übertragungsanlagen des libyschen Staatsfernsehens am 30. Juli sei nicht akzeptabel gewesen, erklärte die Generaldirektorin der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Irina Bokowa.

Die UNO-Resolution 1738 aus dem Jahr 2006 verurteile eindeutig Gewalt gegen Journalisten und Medienmitarbeiter in Konfliktsituationen, so die Generaldirektorin. Auch in den Genfer Abkommen sei festgehalten, dass Journalisten als Zivilisten gelten, selbst dann, wenn sie an Propagandamaßnahmen mitwirkten. »Medien zum Schweigen zu bringen, ist niemals eine Lösung«, betonte Bokowa weiter. »Medien sollten nicht Ziel von Militäraktionen sein.«

Bei dem Angriff waren nach Angaben der UNESCO drei Medienmitarbeiter getötet worden. Zudem habe es 21 Verletzte gegeben...

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