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Pflege auf Wachstumskurs

Private Einrichtungen übernehmen immer größere Marktanteile

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Pflege in Deutschland gilt als Wachstumsmarkt, dessen Volumen bis 2030 auf gut 47 Milliarden Euro steigen wird. 2009 lagen die Gesamtausgaben noch bei 30 Milliarden Euro.

Der private Arbeitgeberverband Pflege und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) Essen präsentierten am Mittwoch in Berlin das »Faktenbuch Pflege«. Darin werden Zahlen zu Marktanteilen von privaten und nicht-privaten Anbietern, zu Investitionshöhen und Fachkraftquoten zusammengefasst.

Schon 40 Prozent der Pflegeheime und 62 Prozent der ambulanten Dienste befinden sich in privater Trägerschaft, die übrigen sind freigemeinnützig, also von Caritas, Diakonie oder ähnlichen Organisationen geführt. Nur ein kleiner Anteil von zwei Prozent ist noch in öffentlicher Hand. Die privaten Pflegeeinrichtungen haben zwischen 1999 und 2009 125 000 der insgesamt 160 000 neuen Arbeitsplätze in der Branche geschaffen. Bis 2020, so Boris Augurzky vom RWI, würden noch einmal 170 000 Beschäftigte gebraucht, darunter mindesten 75 000 Fachkräfte, vermutlich eher mehr. Bis 2020 sollen weitere 35 Milliarden Euro investiert werden, dann...


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