Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Bürger zum Staatsbesuch geladen

(dpa). Die Bundesregierung öffnet an diesem Wochenende ihre Türen für die Bevölkerung. Unter dem Motto »Einladung zum Staatsbesuch« können die Besucher einen Blick ins Kanzleramt, in die 14 Bundesministerien und das Bundespresseamt werfen. »Der rote Teppich, der üblicherweise Staats- und Regierungschefs vorbehalten ist, wird einmal im Jahr für alle ausgerollt«, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans.

Erwartet werden zum 13. Tag der offenen Tür bis zu 150 000 Besucher, die meisten von ihnen im Kanzleramt. Dort lesen Schauspieler im Wintergarten aus den Lieblingsbüchern von Angela Merkel vor, teilte das Bundespresseamt mit. Eine Fotoausstellung vermittelt außerdem Einblicke in das Arbeitsleben der Bundeskanzlerin. Am Sonntag ab 14 Uhr führt Merkel selbst durch ihr Gebäude.

Die Besucher können auch einige Minister live erleben. In speziellen Pressekonferenzen stellen sich Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) den Fragen der Bürger. Auf der Bühne ihrer Ministerien stehen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bildungsministerin Annette Schavan (beide CDU) Rede und Antwort.

Besonders viele der insgesamt 581 Angebote richten sich an die »kleinen Staatsgäste«. Im Kanzlergarten können Kinder den Hubschrauber von Kanzlerin Merkel besichtigen, und im Umweltministerium tritt ein Kinderhörspiel-Ensemble auf.

Mit einem kostenlosen Bus-Shuttle können die Besucher zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten pendeln.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln