Werbung

Türkische Angriffe auf PKK in Nordirak

Luftwaffe Ankaras bombardierte 60 Ziele

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mit Luftangriffen und Artilleriebeschuss auf kurdische Rebellen in Nordirak hat die Türkei auf den Tod von neun Sicherheitskräften bei einem PKK-Angriff geantwortet.

Istanbul (AFP/ND). Die Luftwaffe habe 60 Ziele bombardiert, erklärte der türkische Generalstab am Donnerstag. Politiker und Armeeangehörige bereiteten eine weitere Verschärfung des Kampfes gegen die PKK vor.

Die türkischen Kampfjets griffen laut Generalstab unter anderem Ziele in den irakischen Kandil-Bergen rund 100 Kilometer südlich der türkischen Grenze an, wo die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ihr Hauptquartier unterhält. Laut Medienberichten waren rund 30 Kampfflugzeuge an den ersten grenzüberschreitenden Luftangriffen der Türkei seit langer Zeit beteiligt. Auch bunkerbrechende Bomben seien zum Einsatz gekommen. PKK-nahe Medien bestätigten die Angriffe, meldeten aber, es habe bei den Rebellen keine Verluste gegeben.

Am Mittwochmorgen hatten PKK-Kämpfer in der südostanatolischen Provinz Hakkari an der irakischen Grenze einen Militärkonvoi durch Zündung einer Panzermine gestoppt. Bei der Ankunft der angeforderten Verstärkung für die Soldaten brachten die Rebellen laut Medienberichten weitere Sprengsätze, die am Straßenrand vergraben waren, zur Explosion. Acht türkische Soldaten und ein Mitglied einer protürkischen Kurdenmiliz starben. Laut Zählung türkischer Medien sind damit seit Anfang Juli mehr als 40 türkische Soldaten bei PKK-Angriffen ums Leben gekommen.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte als Reaktion auf den Angriff ein hartes Vorgehen gegen die PKK an, die von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird. Am Donnerstag wollte sich der Nationale Sicherheitsrat mit dem Thema befassen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen