Christian Jakob 20.08.2011 / Wochennd

Papierboot am Rand Europas

An den Ostgrenzen der EU ist die Initiative »Welcome to Europe« oft der einzige Lichtblick für Flüchtlinge

Mit Sack und Pack auf der Schiene – Flüchtlinge, die aus der Abschiebehaft in der Evros-Region im Nordosten Griechenlands entlassen wurden.

Nächste Woche werden sie wieder ein Denkmal aufstellen. Ein kleiner Brunnen soll es diesmal sein, keine Metallplatte wie im letzten Jahr, doch wieder werden sie alle Namen der Ertrunkenen eingravieren, die sie zusammentragen konnten. Schon vor zwei Jahren haben die Aktivisten von »Welcome to Europe« (W2EU) das Massengrab im Norden Griechenlands entdeckt – auf der Suche nach einem vermissten Flüchtling aus Afghanistan, dessen Familie auseinander gerissen wurde, als sie den Evros-Fluss durchquerte, um aus der Türkei in die EU zu gelangen. Nun wollen sie dafür sorgen, dass die Erinnerung an sie wach bleibt.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: