Florian Schmid 24.08.2011 / Bewegung

Vom Protest zum Widerstand

Der Weather Underground und die Radikalisierung der amerikanischen 68er

Die »Weather Underground Organisation« gilt als eine der einflussreichsten Gruppen in der US-amerikanischen radikalen Linken. Dan Berger legte jetzt eine ausführliche Monografie über die Bewegungsgeschichte der USA vor.

Auch wenn die Weather Underground Organisation (WUO) seit über dreißig Jahren nicht mehr existiert, für die reaktionäre Tea Party verkörpert die aus der Studentenbewegung hervorgegangene linke Stadtguerilla nach wie vor den politischen Feind schlechthin. Bill Ayers, ein Gründungsmitglied, hatte mit Barack Obama in den 90er Jahren eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisiert und wurde dafür von Sarah Palin als dessen »terrorist friend« bezeichnet. Auf Internetseiten der Tea Party fantasiert man sogar, dass Ayers der Ghostwriter von Obamas Autobiografie sei. Und die rechte Fernsehikone Glen Beck zitiert regelmäßig aus WUO-Kommuniques, um auf die Gefahr des Linksradikalismus für Amerika hinzuweisen. Hierzulande ist die Geschichte der WUO nur mäßig bekannt. Im letzten Jahr kamen zwei Bücher dazu heraus, mit »Kampf im Herzen der Bestie« von Dan Berger erscheint nun eine ausführliche Monografie, die einen detaillierten bewegungsgeschichtlichen Blick auf die WUO ermöglicht.

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