Schienenblockade jetzt auch gegen Kohlekraft

Ein Klimacamp attackiert im Rheinischen Braunkohlerevier den wichtigsten wirtschaftlichen Akteur RWE

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Attac, BUND und Klima-Gruppen veranstalten von morgen an ein zehntägiges Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie wollen auf die Probleme der Braunkohle hinweisen und deren Verstromung perspektivisch beendet sehen. Geplant sind mannigfaltige Aktionen.

Gleich vier Umsiedlungsbeauftragte – einer pro vierhundert Einwohner – arbeiten im Kerpener Stadtteil Manheim: Einer wird von der Stadt Kerpen, einer von der Bezirksregierung Köln und einer vom Land Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Der vierte steht auf der Bezahlliste der RWE Power AG: Jiri Reinhardt berät jeden Freitag drei Stunden lang Bürgerinnen und Bürger des Dorfes, das ab 2013 sukzessive dem Braunkohletagebau Hambach weichen muss. Ein Großteil der derzeit noch knapp 1600 Einwohner wird sich dann ein paar Kilometer weiter in einem Neubaugebiet in Kerpen-Dickbusch ansiedeln. Um 2017 herum wird auch die legendäre Go-Kart-Bahn weggebaggert, auf der der spätere Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher sein erstes Gaspedal durchtrat.

Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis fordert manchen Preis. Die Zerstörung gewachsener Dorfgemeinschaften ist einer davon. Das Anheizen des Treibhauseffektes durch die besonders klimaschädliche Kohlea...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 573 Wörter (4126 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.