Marcus Meier 25.08.2011 / Inland

Schienenblockade jetzt auch gegen Kohlekraft

Ein Klimacamp attackiert im Rheinischen Braunkohlerevier den wichtigsten wirtschaftlichen Akteur RWE

Attac, BUND und Klima-Gruppen veranstalten von morgen an ein zehntägiges Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie wollen auf die Probleme der Braunkohle hinweisen und deren Verstromung perspektivisch beendet sehen. Geplant sind mannigfaltige Aktionen.

Gleich vier Umsiedlungsbeauftragte – einer pro vierhundert Einwohner – arbeiten im Kerpener Stadtteil Manheim: Einer wird von der Stadt Kerpen, einer von der Bezirksregierung Köln und einer vom Land Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Der vierte steht auf der Bezahlliste der RWE Power AG: Jiri Reinhardt berät jeden Freitag drei Stunden lang Bürgerinnen und Bürger des Dorfes, das ab 2013 sukzessive dem Braunkohletagebau Hambach weichen muss. Ein Großteil der derzeit noch knapp 1600 Einwohner wird sich dann ein paar Kilometer weiter in einem Neubaugebiet in Kerpen-Dickbusch ansiedeln. Um 2017 herum wird auch die legendäre Go-Kart-Bahn weggebaggert, auf der der spätere Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher sein erstes Gaspedal durchtrat.

Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis fordert manchen Preis. Die Zerstörung gewachsener Dorfgemeinschaften ist einer davon. Das Anheizen des Treibhauseffektes durch die besonders klimaschädliche Kohlea...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: