Hungerstreik für soziale Verbesserungen

Sicherungsverwahrte in Celle: Linksfraktionschef Adler soll vermitteln

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit vier Wochen sind fünf Sicherungsverwahrte in der Justizvollzugsanstalt Celle im Hungerstreik. Sie wollen damit eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen durchsetzen. Das Justizministerium hat den Forderungskatalog abgelehnt. Nun haben die Verwahrten den Chef der niedersächsischen Linksfraktion, Hans Henning Adler, als Vermittler zwischen ihnen und dem Justizministerium vorgeschlagen. Minister Bernd Busemann (CDU) jedoch sagt nein. Eine Vermittlung sei nicht nötig.

Es sind Sicherungsverwahrte im Alter zwischen 50 und 71 Jahren, die wahrlich nichts Revolutionäres fordern. Zu ihren Wünschen zählt zum Beispiel die Möglichkeit, Kleidung im Versandhandel bestellen zu dürfen und im Pay-TV Fußballspiele ansehen zu können. Auch möchten sie vier Mal im Jahr bewachten Ausgang haben. Bislang wird ihnen das nur zwei Mal jährlich gewährt. Computer mit einem auf eine Bildungsplattform beschränkten Internetzugang, ein höheres Taschengeld und bessere Vergütung für die Arbeit im Vollzug sind weitere Forderungen. Um diese durchzusetzen, waren die Männer am 1. August in den Hungerstreik getreten.

Beim Vorsitzenden der LINKEN im Landtag, Hans-Henning Adler, sehen die Sicherungsverwahrten ihre Anliegen offenbar in guten Händen. Als sie der Fraktionschef jüngst besuchte, waren sich die Männer einig: Adler solle im Konflikt mit dem Justizministerium als Vermittler w...

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