Was wird aus Libyens Waffen?

Sorgen um Schicksal der Vernichtungsmittel

  • Von Wolfgang Kötter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Libyen feiern die Sieger ihre Erfolge. Doch angesichts der anhaltenden Kämpfe, Plünderungen und Verwüstungen wächst international die Besorgnis, dass die im Land gelagerten Waffen und Vernichtungsmittel in falsche Hände geraten.

Zwar hatte Staatschef Muammar al-Gaddafi vor acht Jahren öffentlich auf atomare, biologische und chemische Massenvernichtungswaffen verzichtet, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Zum einen geht es um radioaktives Nuklearmaterial. Atomexperten verweisen insbesondere auf ein potenzielles Ausgangsmaterial für die Waffenentwicklung, den »Yellow Cake« in einem Forschungsreaktor in Tajoura nahe Tripolis. Dort hat Libyen Uran angereichert, und nun wird befürchtet, dass das Spaltmaterial möglicherweise gestohlen und zum Bau von radiologischen Bomben verwendet wird. Dabei handelt es sich um herkömmliche Explosionskörper, die mit radioaktivem Material gefüllt sind. Wenn eine solche »schmutzige Bombe« detoniert, wü...

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