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Kommentar von Haidy Damm

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Fast eine Milliarde Euro an Subventionen gingen in den Jahren 2008 und 2009 in die Massentierhaltung. Das hat der BUND in einer Studie errechnet und kritisiert diese pauschale Ausschüttung von Steuergeldern. Dabei sind die Agrarsubventionen nur ein Teil der Kosten, die durch Intensivlandwirtschaft entstehen. Der breite Einsatz von Antibiotika, Ammoniakemissionen aus den Stallanlagen, Gülle auf den Feldern – all das belastet die Umwelt und damit auch die Menschen. Die Großschlachtereien und Mastanlagenbetreiber zahlen diese Kosten nicht, sondern überlassen das den Kommunen und damit der Allgemeinheit.

Auch den Landwirten nutzt die Entwicklung nicht. Immer mehr kleine und mittlere Betriebe geben auf, die Marktkonzentration auf wenige Schlachtbetriebe macht sie »zu Sklaven der Agrarindustrie«, wie es der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger ausdrückt. Wenige bestimmen den Preis und der soll an der Kühltheke so niedrig wie möglich sein.

Die Kosten sind also – auch für die Verbraucher – letztlich um ein Vielfaches höher. Nicht nur, weil intensive Haltung von Tieren Quälerei ist, auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen muss die EU bei der anstehenden Agrarreform klare Kriterien aufstellen. Unterlässt sie diesen Schritt, nutzt das nur den wenigen Fleischkonzernen.

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