Grummeln über Großstadt-Gruben

Dresden, Leipzig, Chemnitz und Halle leiden seit Jahren unter Relikten unerfüllter Investorenträume

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Vier Ost-Großstädte leiden unter Relikten unerfüllter Investoren-Träume: In Dresden, Leipzig, Chemnitz und Halle gähnt je eine große Baugrube in der Innenstadt – seit Jahren.

Das Wiener Loch vor dem Dresdner Hauptbahnhof

Kaum sind Reisende mit dem Zug in Dresden angekommen, schauen sie in den Abgrund. Direkt vor dem Hauptbahnhof und am Beginn der Einkaufsmeile Prager Straße fällt ihr Blick in eine riesige Baugrube. Sechs Meter tief ist das Loch, das von rostigen Rohren durchzogen und durch Spundwände eingefasst ist, die der Zahn der Zeit angenagt hat. Es hat beachtliche Ausmaße: 8614 Quadratmeter misst die Grube; ein Fußballfeld fände darin locker Platz.

Fußball freilich sollte in der Baulücke am Wiener Platz, die offiziell »Baufeld MK5« heißt, im Volksmund aber nur »Wiener Loch« genannt wird, nie gespielt werden. Einst versprach ein Baustellenschild für den Platz, auf dem bis 1992 ein Lenin-Denkmal stand, den Bau eines Schwimmbads. Jedoch stellte sich das als Aprilscherz heraus. Als die Grube 1998 ausgehoben wurde, hoffte man auf die Errichtung von Läden, Cafés und Büros, wie es sie heute in Nachbargebäuden wie der »Prager Spitze« gibt. Am »Wiener ...

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