Kraftwerke können nicht starten

Wegen mangelhaften Materials müssen Dampfkessel ausgetauscht werden

  • Von Nick Reimer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die deutsche Energiewende steht vor einem neuen Problem: der Stahl T24. Das Material hält nicht, was es verspricht.

Es geht um das Kohlekraftwerk in Duisburg-Walsum. Ursprünglich sollte Block 10 mit einer Leistung von 750 Megawatt in diesem Jahr ans Netz geschaltet werden. Nach zweimonatigem Probebetrieb sind nun aber Hunderte von Leckagen im Dampfkessel festgestellt worden. Schuld daran: T24. »Wir beabsichtigen, einen Teil des Kessels auszutauschen«, erklärt Alexandra Boy, Sprecherin des Evonik-Konzerns gegenüber Neues Deutschland. Dies werde »zu erheblichen Zeitverzögerungen führen«, bestätigt sie, ohne allerdings konkreter zu werden. Der »Spiegel« spricht von zwei Jahren.

T24 ist eine deutsche Stahlentwicklung, die mehr Druck und Wärme verträgt. Deshalb ist es möglich, den Wirkungsgrad der Kraftwerke um einige Stellen hinter dem Komma zu erhöhen – weshalb der Stahl auch in den Kesseln sämtlicher neuen Kohlekraftwerke verbaut wurde: im sächsischen Boxberg (Vattenfall), in Krefeld (EnBW), im Kohlekraftwerk Neurath (RWE), Hamburg-Moorburg (Vatten...

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