Rot-Rot würde passen

In Mecklenburg-Vorpommern liegen SPD und Linkspartei beim Thema Bildung auf einer Linie

  • Von Lena Tietgen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im neuen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat sich Mecklenburg-Vorpommern von Platz 15 auf Platz 10 verbessert. Alles gut? Nein sagen die Wahlprogramme von SPD, der Linkspartei und der Grünen.

SPD: Chancengleichheit und soziale Frage

Glaubt man ihrem Wahlprogramm, ist Chancengleichheit für die SPD »unverzichtbar«, denn diese sei in der Wissensgesellschaft »Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum«. So will sie durch »verstärkte individuelle Förderung« den »integrativen Ansatz weiter ausbauen«. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen »gebundene, rhythmisierte Ganztagsschulen«, die von »Einrichtungen der Jugendhilfe, des Sports und der Kultur« unterstützt und »selbstständig« arbeiten würden. Sie rühmt sich, als »erstes« Bundesland zu Gunsten »wohnortsnaher Regionalschulen« die Hauptschulen abgeschafft zu haben und verfolgt weiter das Ziel, »mindestens bis zur achten Klasse gemeinsam zu lernen.« Und doch findet Inklusion, also der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern, als solche keine Erwähnung. Auch der demokratische Willensprozess von Schülern, Eltern, Lehrern erschöpft sich im R...


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