Werbung

Ost-Chemie: Verhandlung geht voran

Gewerkschaft legt neues Arbeitszeitmodell vor

Magdeburg (ND). Mit einem neuen Arbeitszeitmodell hat die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) am Donnerstag Bewegung in die vierte Verhandlungsrunde für die chemische Industrie Ost gebracht, teilte die IG BCE mit. Die Arbeitszeit ist ein zentrales Thema in der diesjährigen Tarifrunde. Auch bei den »Entgeltthemen« seien sich die Tarifparteien – IG BCE und der Arbeitgeberverband Nordostchemie – näher gekommen. Das neue Arbeitszeitmodell sehe eine flexible Arbeitszeitverkürzung vor: In den Unternehmen sollen Fonds eingerichtet werden, aus denen heraus beispielsweise Arbeitszeitverkürzungen für ältere Beschäftigte finanziert werden können. »Arbeitszeit wird damit nicht nur als Lohn- und Kostenfaktor gesehen, sondern als Gestaltungsthema für unterschiedliche Arbeitsbedingungen und Lebensphasen«, sagte IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann. Die Verhandlungen werden am 4. Oktober fortgesetzt. Bis dahin soll eine Kommission ein konkretes Modell entwerfen.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung