Aert van Riel 02.09.2011 / Titel

Extremsparen bei Toleranzprogramm

Dem Bundesfamilienministerium sind die Maßnahmen gegen Neonazismus zu teuer

Obwohl die NPD Chancen hat, am Sonntag wieder in den Schweriner Landtag einzuziehen und die Anzahl rechtsextremer Straftaten in den ostdeutschen Ländern steigt, plant die Bundesregierung, zwei Millionen Euro bei Programmen gegen »Extremismus« einzusparen.

Der schwarz-gelben Bundesregierung ist die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen den sogenannten Extremismus zu teuer. Bisher investierte das Familienministerium jährlich 24 Millionen Euro in das Programm »Toleranz fördern – Kompetenz stärken«. Das Geld erhalten Kommunen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) stuft außerdem andere »Extremismen« als mindestens genau so gefährlich ein wie die Neonazis. Deshalb fließen seit Juli vergangenen Jahres fünf Millionen Euro in das Programm »Initiative Demokratie stärken«, das sich gegen »Linksextremismus und islamistischen Extremismus« richtet.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: