Nachts Lärm und morgens Scherben

Für die Kontrolle der Kneipen in der Friedrichshainer Simon-Dach-Straße fehlt es an Mitarbeitern

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Die eine Kneipe hat bereits die Außenplätze geräumt, in der anderen wird trotz Regelung draußen fröhlich weiter gezecht.

Es ist eine der wenigen lauen Sommernächte des Jahres, an einem ganz gewöhnlichen Wochentag in der Simon-Dach-Straße, kurz nach Mitternacht. Auf der Kneipenmeile zeigt sich ein recht uneinheitliches Bild. Einige Läden haben bereits geschlossen, andere die draußen stehenden Tische schon zusammengeräumt. Bei einigen Gastronomen sind die Schankvorgärten voll besetzt mit Gästen, die überwiegend sehr bunte Cocktails trinken, kaum jemand davon älter als 25.

Gruppen und Grüppchen streifen mal grölend, mal fröhlich schnatternd durch die Umgebung. Fast alle haben eine Bierflasche in der Hand, manche haben sich als Wegzehrung auch eine wohl nur im jugendlichen Alter trinkbare Eistee-Korn-Mischung angesetzt. Immer wieder hört man Flaschen auf dem Bürgersteig zerschellen.

Dieses Bild wird in der Straße und ihrer Umgebung noch für Stunden zu sehen sein. Der Anteil der grölenden Gruppen wird sich erhöhen, ein paar lautstarke Beziehungsstreitigkeiten w...


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