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Der Sandwüsten in Oasen verwandelte

Mit Hermann Fürst von Pückler-Muskau unterwegs durch den Europäischen Parkverbund Lausitz

  • Von Heidi Diehl
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Vor dem Schloss in Bad Muskau haben Pücklers Nachfolger in den Wurzelstock der alten Blutbuche einen Schössling gepflanzt.

Ich fühl mich sehr geehrt, Herr Fürst – ich darf Sie doch so nennen? –, dass ich Sie heute durch die Lausitzer Parklandschaft begleiten darf, die Sie ja maßgeblich gestaltet haben. Sie werden staunen, wie prächtig sie sich in den 140 Jahren seit Ihrem Tod entwickelt hat. Das ist wirklich Gartenkunst vom Feinsten.

Ja, meine Liebe, genau das war ja auch mein Begehr, denn »Kunst ist das Höchste und das Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit. Nach Kräften habe ich dies mein langes Leben hindurch im Reiche der Natur geübt«.

Wofür wir Ihnen, lieber Herr Fürst, sehr dankbar sind, auch wenn Sie manchmal zu nicht ganz sauberen Mittel gegriffen haben. Oder sehe ich das falsch, dass Sie in Groß Tschaksdorf, heute übrigens heißt der Ort in der Niederlausitz Groß Schacksdorf, im März 1826 eine etwa 40-jährige prächtige Blutbuche ausgraben und nach Muskau bringen ließen? Auch wenn es stimmt, dass der Baum dort, nebe...


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