Oliver Eberhardt 03.09.2011 / Ausland

Israels Sozialproteste am Scheideweg

Terrorangst und Ferienende ließen Zeltstädte schrumpfen / Heute neue Großdemonstrationen

Eine Serie von Demonstrationen soll am heutigen Sonnabend in Israel der sozialen Protestbewegung neuen Aufwind geben. Die Organisatoren hoffen auf die größten Proteste in der Geschichte des Staates.

Auf dem Rothschild-Boulevard ist es ruhig geworden: Die meisten der Zelte, die zwei Monate lang den breiten Grünstreifen in der Mitte der Prachtstraße im Bankenviertel von Tel Aviv verstellten, sind verschwunden. Ihre einstigen Bewohner, die meisten Studenten, sind in ihre viel zu teuren WG-Zimmer zurückgezogen – jetzt, wo in Israel die Vorlesungen beginnen, schon der erste Regen gefallen ist und zudem nach zwei Anschlägen und einer Eskalation im Gaza-Streifen die Angst vor Krieg und Terror umgeht.

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