Velten Schäfer, Schwerin 06.09.2011 / Inland

Nach der Wahl ist vor der Wahl

In fünf der sechs neuen Großkreise kommt es in zwei Wochen zu Stichwahlen um die Landratsposten

Im Westen herrscht die SPD, im Osten ringen CDU und LINKE um die Macht vor Ort: Die Landrats- und Kreisratswahlen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigen die kommunalen Machtverhältnisse. Die LINKE könnte drei von sechs Landräten stellen.

Während in Schwerin das Verhandeln um die Regierungsbildung beginnt, ist der Wahlkampf im Land noch nicht vorbei. In fünf der sechs neuen Großlandkreise, die die gleichzeitig zur Wahl in Kraft tretende Kreisreform geschaffen hat, stehen Stichwahlen um die Landratssessel an. Wie zu erwarten gewesen war, hatte noch keine der Bewerberinnen und Bewerber in den neuen Kreisen auf Strukturen zurückgreifen können, die effektiv genug gewesen wären für einen Sieg mit über 50 Prozent der Stimmen – bis auf den Nordwesten des Landes, wo das sozialdemokratische Wismar mit dem sozialdemokratischen Ex-Kreis Nordwestmecklenburg zu einem neuen, größeren »Nordwestmecklenburg« fusioniert. Dort kam die junge SPD-Landrätin Birgit Hesse bereits im 1. Wahlgang auf eine beeindruckende Dreiviertelmehrheit.

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