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Die große Zeit der Berliner Subkultur

Die »Woche der Widerspenstigen« in Berlin startet mit der Häuserkampfgeschichte und endet mit einem Aktionstag zur Wahl

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein umfassendes Veranstaltungsprogramm widmet sich in Berlin 30 Jahren Hausbesetzerbewegung. Neben der Rückschau geht es auch um aktuelle Auseinandersetzungen um Wohnen und Leben in der Stadt.

»Eine Million Sachschaden für jede Räumung!« Diese militante Parole der Häuserkampfbewegung West-Berlins ist mittlerweile 30 Jahre alt. Leicht verändert erlebte sie vor Kurzem erst eine Renaissance, als sie auf einem Plakat autonomer Gruppen nach der Räumung des Hausprojekts in der Liebigstraße 14 auftauchte, auf dem es hieß: »Für jede Räumung eine passende Antwort: Eine Million Sachschaden.« In Berlin widmen sich ab Freitag zahlreiche Veranstaltungen der 30 Jahre zurückliegenden Geschichte der Hausbesetzungen. Auftakt der »Woche der Widerspenstigen« ist eine Infoveranstaltung und Videokundgebung unter freiem Himmel halb acht am Heinrichplatz. Der historische Anknüpfungspunkt für die Programmwoche sind die Ereignisse in West-Berlin im Sommer 1981.

Damals erlebte die Häuserbewegung ihren Höhepunkt mit mehr als 160 besetzten Häusern und einer breiten Mobilisierung zu Demonstrationen. Im August fand der »Tuwat«-Kongress statt, der sich geg...


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