Grausame Cousinen

Schiller an der Mauergedenkstätte: Exsträflinge spielen »Maria und Elisabeth«

Pathos auf dem Mauerstreifen

Noch ist das Lapidarium, der geplante Steingarten, ein Refugium im großen Areal der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße. Während es überall sonst von Touristen und Schülern wimmelt, ist es im noch unsanierten hinteren Teil des Geländes, wo einst die Wendeschleife für die DDR-Streifenwagen lag, paradiesisch ruhig. Hier auf dem Rasen, zwischen Betonplatten und Mauerresten, kann man dieser Tage beeindruckendes Theater erleben: Das aufBruch-Gefängistheater zeigt »Maria und Elisabeth« mit 32 Ex-Strafgefangenen, Bürgern und Profi-Schauspielern.

Normalerweise macht das aufBruch-Projekt Theater mit Strafgefangenen, direkt in den Gefängnissen. Seit 2009 jedoch stellt man einmal im Jahr ein Theaterstück draußen auf die Beine, an einem ungewöhnlichen Ort. 2011, zum 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer, sollte es die Gedenkstätte Berliner Mauer sein. Der ursprünglich geplante Ort gleich neben der Kapelle der Versöhnung aber entpuppte ...

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