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Aussteiger weckt die Wut der Scientologen

Mark Rathbun folgte einer Einladung zur öffentlichen Aufklärung über die Sekte nach Hamburg

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Scientology empfängt seinen Kritiker Rathbun in Hamburg

Mark Rathbun ist immer noch bekennender Scientologe. Aber von der Scientology Organisation (SO) wird die ehemalige Nummer zwei ihres Internationalen Managements in den USA trotzdem als Hassfeind Nummer eins gehandelt. Rathbun leide an »Wahnvorstellungen«, sei ein »Lügner« und »gewaltbereit«, heißt es in einer Mitteilung von Scientology Hamburg, die am Mittwoch eine Protestkundgebung gegen Rathbun organisiert hat.

Der Grund für die Wut der SO: Rathbun ist nicht nur 2004 nach 27-jähriger Mitgliedschaft ausgestiegen. Nun ist er auch noch auf Einladung der Ministerialreferentin der Innenbehörde und Scientology-Expertin Ursula Caberta in die Hansestadt gekommen, um vor der deutschen Öffentlichkeit auszupacken – vor allem über den SO-Chef David Miscavige: »Er ist einer der gefährlichsten Menschen auf der Welt«, meint Caberta über Miscavige. Besonders bitter für SO: Als ehemaliges hochrangiges Mitglied verfügt Rathbun über Insiderwissen ...


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