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Echt ist nicht gleich authentisch

Das Performance-Festival »Testing Stage« im HAU präsentiert verschiedene Genre-Strömungen

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Szene aus Siomon Fujiwaras Performance

Manchmal zeitigt eine globale Finanzkrise auch positive Folgen. Das Performancefestival »Testing Stage« am HAU wäre ohne den Zusammenbruch der Finanzmärkte und die darauffolgende Ebbe am Kunstkäufermarkt wahrscheinlich gar nicht erst zustande gekommen. »Weil den bildenden Künstlern durch die Finanzkrise der eigene Markt dereguliert wurde, sie weniger Abnehmer für ihre festen Formate fanden, andererseits aber doch Honorare für Performances gezahlt wurden, haben sie sich in den letzten Jahren verstärkt dieser flüchtigen Form zugewandt. Daraus schöpfen wir für dieses Festival«, erklärt HAU-Intendant Matthias Lilienthal ND.

Gemeinsam mit der Kuratorin Katrin Dod hat er Performances von Künstlern ausgewählt, die vor allem aus dem Bereich der bildenden Kunst kommen und sich jetzt mit dem für sie eher fremden Ambiente des Theaters auseinandersetzen. »Testing Stage« fordert auf der einen Seite also die Performancetauglichkeit des Theaterapp...


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