Verteilungsstatistik war geschönt

Revision durch Bundesamt ergab deutlich höhere Unternehmens- und Vermögenseinkommen

Kennziffern der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung sind in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und finanzieller Umbrüche Allgemeingut geworden. Mit ihnen bewaffnen sich die Kontrahenten, um ihren Auffassungen das erforderliche Gewicht zu verleihen. Dabei wird unterstellt, dass die von einer unabhängigen Behörde gelieferten Daten exakt, sicher und unwiderlegbar sind. Tatsächlich besitzen solche Daten eine geringe Halbwertszeit, denn sie werden permanent überprüft, präzisiert und korrigiert.

Vor einigen Tagen hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden Daten zur »großen Revision« volkswirtschaftlicher Kennziffern für den Zeitraum 1991 bis 2010 publiziert. Darin wird beispielsweise der Ablauf der letzten Krise leicht korrigiert – der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 betrug nunmehr 5,1 Prozent statt wie bisher angegeben 4,9 Prozent. Der folgende Aufschwung 2010 verwandelt sich von ursprünglich 3,6 Prozent auf 3,7 Prozent. ...

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