Wüste(n) Krieger ohne Kontrolle

Deutschland sträubt sich vehement, etwas gegen seine Söldner zu unternehmen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

UN-Experten setzen sich für ein Konvention zur Kontrolle privater Militär- Sicherheitsfirmen ein. Es sollten Ausbildungsstandards, ein globales Register und Rechtswege für mögliche Opfer sichergestellt sein. Deutschland behauptet, dass weder der UN-Menschenrechts- noch der UN-Sicherheitsrat geeignete Gremien sind, um ein solches Übereinkommen auszuarbeiten.

Söldner? Söldner hatte Gaddafi angestellt. Im Westen gibt es so etwas nicht. Im Westen gibt es private Militär- und Sicherheitsfirmen. Deren Angestellte nennt man Contractors. Sie agieren weltweit, ihr Service reicht von einfachen Unterstützungsleistungen bis zu militärischen Operationen. Ihre Auftraggeber sind zumeist private Unternehmen, internationale Organisationen, Privatleute. Es ist eher selten, dass Behörden einen Vertrag mit solchen Firmen abschließen. Wenn die deutsche Regierung das macht, dann in der Regel nur, um eigene Einrichtungen im Ausland bewachen zu lassen. Ganz nach Gesetz. Dass man jedoch immer nur im Ausland zugelassene Sicherheitsfirmen engagiert, kann zu denken geben.

»Hi Hitler, wie geht's?« So »spaßig« sollen Mitarbeiter von Xe – vormals Blackwater – einige ihrer Kollegen grüßen, die gleich ihnen für die Wüstenfürsten-Gang der Vereinigten Arabischen Emirate Dienst schieben. Der Grund ist klar, die E...

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