Velten Schäfer 17.09.2011 / Inland

Ein Kurzlehrgang in NPD

Gestikulieren und bramarbasieren: Wie NPD-Mann Pastörs an einer Schülergruppe vorbeiredet

Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern muss wegen missachteter Persönlichkeitsrechte ein Video aus dem Internet nehmen, in dem Udo Pastörs auf offener Straße eine zufällige Schülergruppe zu agitieren versucht. Das ist fast schade, denn in dem Film blamiert sich der NPD-Mann grandios.

Das Internet hat ein weitverzweigtes Gedächntnis. Das müssen nun auch 17 Schüler aus dem Weiler Ferdinandshof feststellen, die im zurückliegenden Wahlkampf, am Tag nach dem »Duell« der Spitzenkandidaten, mit ihrem Sozialkundelehrer eine Plakat-Exkursion im Ort unternommen hatten. Dabei wurden sie nämlich von NPD-Fraktionschef Udo Pastörs vor einem Supermarkt abgefangen und in einem über 15 Minuten währenden Monolog »missioniert.« NPD-Helfer hatten die Szene gefilmt und als Ausweis von Pastörs Bürgernähe ins Internet gestellt.

Dort ist der Film bis heute mit leicht verändertem Titel zu sehen, obwohl er nach Einspruch der Eltern, der Schule und des Bildungsministeriums von der NPD-Internetseite gelöscht werden musste. Die Partei hatte die Aufnahmen ohne Einverständnis benutzt, ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte der Kinder.

Der unfreiwillige Gratis-Wahlspot, mit dem die NPD insgesamt nur wenige Tage im Netz warb, könnte nun im Nach...

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