Flucht in die Einzelzelle

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin plant ein schärferes Rauchverbot in Kneipen

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Rheinländer und Westfalen müssen demnächst zum Qualmen in den Knast gehen. Da ist der Konsum der eigentlich legalen Droge Nikotin nämlich auch künftig noch erlaubt – eine der letzten Ausnahmen vom bald wohl engmaschigen Rauchverbot in NRW.

»Hier raucht der Wirt seit 55 Jahren und lebt immer noch!« – dieser kecke Spruch ist, neben Pils- und Korn-Preisen, im Aushang einer Dortmunder Eckkneipe zu lesen. Wir befinden uns in der Nordstadt – einem der nicht ganz so guten Viertel Dortmunds. Vor der Kneipentür wartet eine verlebte Mittfünfzigerin mit einem Eimer weißer Farbe. »Wir müssen«, erläutert sie fast schon entschuldigend, »schon wieder die Wände streichen.«

Diese Arbeit kann die Dame sich künftig sparen – zumindest wenn es nach NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens geht. Die Grünen-Politikerin, die für manchen das Wort »Umerziehung« allzu groß auf ihre Fahne geschrieben hat, will das bisher ausgesprochen liberale NRW-Nichtraucherschutz-Gesetz verschärfen.

Vorbild sein soll das Land Bayern, dessen Einwohner sich 2008 in einem Volksentscheid für ein konsequentes Glimmstängelverbot in allen Kneipen aussprachen. An Rhein und Ruhr ist das Rauchen derzeit in den mei...

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