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Rot-Grün oder Rot-Schwarz – nicht Rot-Rot

Der SPD dienen sich zwei mögliche Koalitionspartner an / Piraten vor allem Protestpartei / Satiriker verhöhnt die FDP

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Landeswahlleiterin war das wechselhafte Wetter vom Sonntag eine Erwähnung in einer offiziellen Mitteilung wert. Das mochte die Beteiligung an dem Berliner Urnengang beeinflusst haben. Eine Erklärung für die politische Wechselhaftigkeit war es nicht. Den ersten Mühen, Siege und Niederlagen zu erklären, werden noch viele weitere folgen. Die SPD freut sich über ihren Wahlsieg in Berlin. Die Grünen und die CDU machen sich Hoffnungen, nun in Berlin mitregieren zu dürfen.

Auf der Wahlfeier der LINKEN wurde die Ernüchterung über den Wahlausgang nicht versteckt.

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel freute sich, dass Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister Berlins bleiben kann. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nannte es einen »schönen Erfolg«, dass die SPD »zum dritten Mal hintereinander stärkste Kraft in der Hauptstadt« geworden sei. Einen Koalitionspartner vorschreiben werde die SPD-Bundesspitze den Berliner Genossen nicht, machte Nahles deutlich.

Die SPD müsse entscheiden, in welche Richtung sie Veränderung wolle, meinte Grünen-Bundeschef Cem Özdemir. »Wir werden der SPD nicht nachlaufen«, versicherte er. Özdemir verwies auf ein zentrales Konfliktthema, die umstrittene Verlängerung der Stadtautobahn A 100. Die Grünen sind dagegen. Grünen-Landeschefin Bettina Jarasch hat aber gleich klargestellt, dass zumindest Sondierungsgesprächen nichts im Wege steht. Der umstrittene Weiterbau der Stadtautobahn sei kein Hindernis. Die Berliner Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop freute sich über d...


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